Funkwellenverlängerer eingesetzt – Festnahmen

  • veröffentlicht am 30.09.2022 09:09 Uhr
  • Polizeibericht
Funkwellenverlängerer eingesetzt – Festnahmen
automatisch erstelltes Symbolbild des Polizeiberichts

Steglitz-Zehlendorf/Tempelhof-Schöneberg

Nr. 1899
Haftbefehle erhielten am Mittwoch zwei mutmaßliche Autodiebe, die zuvor in Lankwitz versucht hatten, einen sogenannten Funkwellenverlängerer einzusetzen, um einen Audi zu stehlen. Im Wasunger Weg beobachteten Zivilkräfte des Polizeiabschnitts 46 in der Nacht von Montag zu Dienstag, gegen 0.30 Uhr, einen Mann, der an einem geparkten Audi A6 mit einem elektronischen Gerät hantiert haben soll, während sein Komplize zeitgleich aus dem Vorgarten eines Wohnhauses einen kleinen elektrogesteuerten Kasten bediente. Offensichtlich versuchten beide Männer ein Elektrosignal zu orten, was ihnen nicht gelang, sodass sich die beiden Tatverdächtigen erfolglos mit einem im Auto wartenden jungen Mann entfernten. Weitere, zur Unterstützung herbeigerufene Zivilkräfte des Polizeiabschnitts 45 fuhren den Tatverdächtigen hinterher. An der Geibel- Ecke Goethestraße hielt das Tatfahrzeug, woraufhin die Einsatzkräfte die Personen überprüfen wollten. Die beiden mutmaßlichen Autodiebe im Alter von 29 und 32 Jahren rannten nun weg, konnten jedoch von den Polizistinnen und Polizisten eingeholt und festgenommen werden. Auch den 19-jährigen Komplizen der beiden Männer nahmen die Zivilkräfte fest und überstellten das Trio einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes. Bei den Festgenommenen fanden die Beamtinnen und Beamten die beiden sogenannten Funkwellenverlängerer sowie zwei Ladekabel und ein Verbindungskabel zu einem Audi. Am Mittwoch erhielten sowohl der 29-Jährige, als auch der 32-Jährige, Haftbefehle wegen des Verdachts des Bandendiebstahls. Ihr 19-jähriger Komplize kam auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

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