Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt

  • veröffentlicht am 08.09.2020 15:09 Uhr
  • Polizeibericht

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Nr. 2110
Seit den frühen Morgenstunden vollstreckten Ermittlerinnen und Ermittler des Landeskriminalamtes im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin an sieben Anschriften, davon fünf Wohnungen und zwei Firmen, Durchsuchungsbeschlüsse. Grundlage der Maßnahmen, an denen seit 6 Uhr über 50 Polizeibeamtinnen und –beamte beteiligt waren, sind Ermittlungen wegen des Verdachts des Menschenhandels zur Arbeitsausbeutung. Es besteht der dringende Verdacht, dass seit Frühjahr 2019 eine fünfköpfige Gruppe fortgesetzt rumänische Bauarbeiter menschenunwürdig untergebracht und ausbeuterisch auf diversen Baustellen eingesetzt hat. Die tatverdächtigen Männer sind zwischen 25 und 62 Jahre alt.
Bei den Durchsuchungen in Mitte, Neukölln, Tempelhof-Schöneberg und Treptow-Köpenick wurden umfangreiche Beweismittel, darunter eine versteckte scharfe Schusswaffe, sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an und werden von einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft Berlin geführt.

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