Sicherstellung einer scharfen Schusswaffe und Sicherstellung von Vermögenswerten durch die BAO Ferrum im Zusammenhang mit Schussabgaben auf eine Wohnung

  • veröffentlicht am 02.09.2026 09:09 Uhr
  • Polizeibericht

Polizeimeldung vom 02.09.2026

Neukölln

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Nr. 1101
Seit Februar 2026 führt die BAO Ferrum gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Berlin, Ermittlungsgruppe Telum, ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Mordes im Zusammenhang mit Schussabgaben auf die Fenster einer Wohnung in der Ritterstraße in Kreuzberg.

Im Zuge der Ermittlungen konnten bei den Tatverdächtigen Vermögenswerte festgestellt werden, die vorläufig gesichert wurden. Andere im Rahmen der Ermittlungen festgestellte Vermögenswerte der Tatverdächtigen begründen auch den Verdacht der Geldwäsche, sodass hier ebenso Sicherstellungen erfolgten. In diesem Zusammenhang konnte in diesem Ermittlungsverfahren neben Bargeld auch ein hochwertiges Fahrzeug sichergestellt werden. Der Gesamtwert der in diesem Verfahren vorläufig gesicherten Vermögenswerte beläuft sich auf einen hohen fünfstelligen Betrag.
Bei der Durchführung weiterer strafprozessualer Maßnahmen an dem Fahrzeug eines 34-jährigen Tatverdächtigen in diesem Ermittlungsverfahren konnten in der vorletzten Woche unter anderem eine scharfe Schusswaffe mit eingeführtem Magazin sowie eine dreistellige Anzahl an Patronen aufgefunden und sichergestellt werden. Der 34-Jährige war bereits am 10. Juli 2026 an seiner Meldeanschrift festgenommen worden und befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Die übrigen drei Tatverdächtigen in diesem Ermittlungsverfahren befinden sich ebenfalls in Untersuchungshaft.

Die Sichtung und Auswertung der sichergestellten Beweismittel sowie die Ermittlungen der BAO Ferrum des Landeskriminalamts Berlin und der EG Telum der Staatsanwaltschaft Berlin dauern an.

Drittmeldung Nr. 0857 vom 14. Juli 2026: Letzter Tatverdächtiger nach Schüssen auf ein Wohnhaus festgenommen
Einsatz- und Spezialkräfte des Landeskriminalamtes der Polizei Berlin haben gestern Morgen den letzten noch gesuchten Tatverdächtigen zu Schussabgaben auf ein Wohnhaus in der Ritterstraße am 13. Februar dieses Jahres festgenommen. Nach intensiven Fahndungsmaßnahmen konnten Fahnder des LKA den 23-Jährigen in einem Hotel in Neukölln lokalisieren. Spezialeinsatzkräfte des Landeskriminalamtes nahmen ihn fest und brachten ihn in Polizeigewahrsam. Bei seiner Festnahme führte der 23-Jährige ein Messer und ein Reizstoffsprühgerät mit sich. Er wurde noch am selben Tag dem Bereitschaftsgericht zur Verkündung des von der Staatsanwaltschaft beantragten und bereits gegen den Tatverdächtigen erlassenen Haftbefehls vorgeführt. Der Haftbefehl wurde in Vollzug gesetzt.

Der mutmaßliche Auftraggeber der Schüsse, ein 34-Jähriger, wurde bereits am 10. Juli 2026 aufgrund eines zuvor bereits von der Ermittlungsgruppe Telum erwirkten Haftbefehls festgenommen und in einen Polizeigewahrsam verbracht, wo er die Mitarbeitenden des Gewahrsams mit dem Tode bedrohte. Im weiteren Verlauf wurde er dem Amtsgericht Tiergarten zur Verkündung des Haftbefehls vorgeführt. Der Haftbefehl wurde dort in Vollzug gesetzt.

Zwei Tatverdächtige im Alter von 24 und 25 Jahren befinden sich bereits in anderer Sache in Untersuchungshaft. Sie betreffend wurden sogenannte Über-Haftbefehle beantragt. Gegen zwei weitere Tatverdächtige im Alter von 24 und 33 Jahren wird in diesem Zusammenhang ebenfalls ermittelt.

Mit dieser letzten Festnahme sind alle Tatverdächtigen bekannt und zweifelsfrei identifiziert. Die Ermittlungen der BAO Ferrum und der Ermittlungsgruppe Telum bei der Staatsanwaltschaft Berlin dauern an.

Zweitmeldung Nr. 0207 vom 25. Februar 2026: Schüsse auf ein Wohnhaus – Zeuginnen und Zeugen gesucht
Am Freitag, den 13. Februar 2026, gegen 1:45 Uhr, wurden in der Ritterstraße in Kreuzberg mehrere Schüsse auf ein Wohnhaus abgegeben. Das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Berlin ermitteln wegen versuchten Mordes und bitten Zeuginnen und Zeugen um Mithilfe.

Erstmeldung Nr. 0166 vom 13. Februar 2026: Schussabgaben auf Wohnung
Unbekannte gaben in der vergangenen Nacht in Kreuzberg mehrere Schüsse ab. Nach derzeitigen Erkenntnissen hörte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Ritterstraße gegen 2 Uhr mehrere Schüsse und alarmierte die Polizei. Die eingetroffenen Einsatzkräfte stellten daraufhin mehrere Einschusslöcher in den Fenstern einer Wohnung des Hauses fest. Es wurde niemand verletzt. Die weiteren, derzeit andauernden Ermittlungen übernimmt die BAO Ferrum des Landeskriminalamts.

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