Landfriedensbruch und gefährliche Körperverletzung

  • veröffentlicht am 15.04.2020 12:04 Uhr
  • Polizeibericht

Nr. 0887
Polizeieinsatzkräfte beendeten in der vergangenen Nacht eine körperliche Auseinandersetzung zwischen circa 20 Personen in Mariendorf. Ersten Erkenntnissen zufolge soll es kurz nach 22 Uhr am Forddamm Ecke Friedenstraße zu einer Konfrontation zwischen mehreren Mitarbeitenden zweier Gastronomiebetriebe gekommen sein. Rund 30 Polizistinnen und Polizisten waren eingesetzt, um das immer wieder aufbrausende Aufeinander losgehen, bei dem auch Schlagwerkzeuge genutzt worden sein sollen, zu unterbinden. Zwischenzeitlich hatte eine unbekannt gebliebene Frau zwei Kampfhunde ohne Maulkörbe in die Menge geführt und bei einem die Leine gelöst. Nach Androhung eines Polizeimitarbeitenden, die Schusswaffe gegen den Hund einzusetzen, leinte die Frau den Hund wieder an und verließ das Geschehen mit beiden Hunden in Richtung eines nahegelegenen Wohngebäudes. Bilanz des Einsatzes sind eine Kopfplatzwunde bei einem 19-jährigen Beteiligten sowie Strafanzeigen wegen Landfriedensbruches und gefährlicher Körperverletzung. Die beteiligten Einsatzkräfte wurden nicht verletzt. Zu den Hintergründen der Taten ermittelt nun die Kriminalpolizei der Direktion 4.

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