Nr. 0371
Heute früh brannte eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Neukölln vollständig aus, dabei erlitten mehrere Personen Rauchgasvergiftungen. Gegen 5 Uhr wachte nach den bisherigen Erkenntnissen die 59-jährige Mieterin einer Erdgeschosswohnung in der Pannierstraße auf und bemerkte ein Feuer in einem der Zimmer. Sie und ihr 34-jähriger Sohn flüchteten daraufhin aus der Wohnung. Die weiteren Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses konnten teils mit Einsatz einer Drehleiter von der alarmierten Feuerwehr gerettet werden. Dabei mussten die Rettungskräfte auch mehrere Türen aufbrechen. Die Feuerwehr löschte den Brand. Insgesamt behandelten die Kräfte 17 Personen wegen Rauchgasintoxikation. 16 wurden am Ort ambulant versorgt, ein Mann kam zur weiteren stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Es landete auch ein Rettungshubschrauber im Volkspark Hasenheide, außerdem sperrten Polizistinnen und Polizisten die Sonnenallee und Pannierstraße im Bereich der Brandbekämpfung. Das
Haus ist vorerst unbewohnbar. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts Berlin ermittelt nun wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung, insbesondere zu möglichen Tatverdächtigen.