Rettungsring in die Havel geworfen, Widerstand geleistet und Einsatzkräfte beleidigt

  • veröffentlicht am 11.01.2026 14:01 Uhr
  • Polizeibericht

Polizeimeldung vom 11.01.2026

Spandau

Nr. 0031
In der vergangenen Nacht warfen drei junge Männer in Wilhelmstadt einen Rettungsring in die Havel. Gegen 22:30 Uhr sahen Zivilfahnder des Polizeiabschnitts 23 das Trio beim Entwenden des Rettungsrings an der Schulenburgbrücke. Anschließend warfen die Tatverdächtigen diesen ins Gewässer. Hinzualarmierte Polizisten konnten kurze Zeit später die drei jungen Männer im Alter von 18, 20 und 21 Jahren am Tiefwerderweg stellen. Der Jüngste verhielt sich aggressiv und leistete Widerstand bei seiner Festnahme, die letztlich mithilfe körperlichen Zwanges gelang. Als sich der 18-Jährige der anschließenden Durchsuchung erneut auf aggressive Weise widersetzte, brachten ihn die Einsatzkräfte unter Anwendung körperlicher Gewalt zu Boden. Dort setzte er seinen Widerstand fort, trat mit seinen Beinen in alle Richtungen und beleidigte die Polizeibeamten. Er erlitt Hautabschürfungen an der Stirn, lehnte jedoch eine medizinische Behandlung ab. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund einem Promille. Während die anderen beiden Tatverdächtigen noch am Ort entlassen wurden, brachten die Kräfte den 18-Jährigen zum Zwecke der erkennungsdienstlichen Behandlung und der staatsanwaltschaftlich angeordneten Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam. Danach kam er ebenfalls auf freien Fuß. Durch die Widerstandshandlungen trug ein Polizist eine Knieverletzung davon, konnte jedoch seinen Dienst fortsetzen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und der Beleidigung wurden von den örtlich zuständigen Abschnittskommissariaten übernommen.

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