Nr. 0026
Gestern Nachmittag nahmen Zivilkräfte in Charlottenburg eine Frau und zwei Männer wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln vorläufig fest. Gegen 15:45 Uhr war den Fahndern ein Auto aufgefallen, das in auffälliger Fahrweise unterwegs war. Nachdem der 40-jährige Beifahrer des Wagens zuvor bei einem mutmaßlichen Drogenhandel mit einem zugestiegenen 23-jährigen Fahrgast beobachtet worden war, kontrollierten Zivilkräfte das gemietete Fahrzeug und dessen Insassen an der Kreuzung Wilmersdorfer Straße/Giesebrechtstraße. In dem Auto befand sich auch die 42-jährige Fahrerin. Bei der anschließenden Durchsuchung der Insassen sowie des Fahrzeugs fanden und beschlagnahmten die Einsatzkräfte mutmaßliches Kokain und ein Messer. Bei der Festnahme des Fahrgasts leistete dieser Widerstand. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des 23-Jährigen konnten die Zivilkräfte zahlreiche Verkaufseinheiten, unter anderem Kokain, Cannabis, Ecstasy, Haschisch
und verschiedene Verpackungsmaterialien beschlagnahmen. In der Wohnung des 40-Jährigen fanden die Einsatzkräfte zudem eine Schreckschusspistole und weiteres Verpackungsmaterial. Die Beamtinnen und Beamten brachten die beiden Männer in ein Polizeigewahrsam, in dem sie erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder entlassen wurden. Eine Polizistin und ein Polizist bei dem Widerstand Verletzungen im Bereich der Arme und Beine, sie konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West).