Aktionswoche zum Waffen- und Messerverbot im öffentlichen Personennahverkehr

  • veröffentlicht am 21.08.2026 13:08 Uhr
  • Polizeibericht

Polizeimeldung vom 21.08.2026

berlinweit

Gemeinsame Meldung Polizei Berlin und Bundespolizeidirektion Berlin
Nr. 1025
Vom 24. bis zum 28. August 2026 führt die Polizei Berlin gemeinsam mit der Bundespolizei eine berlinweite Aktionswoche zur Durchsetzung des Waffen- und Messerverbots im öffentlichen Personennahverkehr durch. Dabei werden die Polizistinnen und Polizisten auch von Mitarbeitenden der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) unterstützt. Ziel der Maßnahmen ist es, die Einhaltung der geltenden Regelungen zu kontrollieren, Verstöße konsequent zu verfolgen und zugleich die Berlinerinnen sowie Berliner für Gefahren des Mitführens von Waffen und Messern im ÖPNV zu sensibilisieren.

Die vom Senat von Berlin beschlossene Rechtsverordnung, mit der das Führen von Waffen und Messern in den Verkehrsmitteln und Einrichtungen des öffentlichen Personennahverkehrs (Bahnhofsgebäude, Bahnsteige sowie beidseitig begrenzte Zugänge) verboten wird, trat am 17. Juli 2025 in Kraft.

Ziel des berlinweiten Waffen- und Messerverbots im ÖPNV ist es, die Angriffe mit Waffen und Messern zu verringern, für mehr Sicherheit im Personennahverkehr zu sorgen und die Kriminalitätsbelastung zu reduzieren.

Den Auftakt der Aktionswoche bilden am Montag, den 24. August 2026, Kontrollen im ÖPNV im Bereich der Polizeidirektion 2 (West).

Während der gesamten Aktionswoche werden die Polizeidirektionen 1 bis 5 jeweils einen eigenen Schwerpunkteinsatz durchführen. Dabei werden unterschiedliche Bereiche des Berliner ÖPNV gezielt kontrolliert.

Die Kontrollen dienen sowohl der Feststellung und Ahndung von Verstößen als auch der sichtbaren Präsenz der Polizei im öffentlichen Personennahverkehr.

Mit der Aktionswoche verstärkt die Polizei Berlin ihre Kontrollen im gesamten Stadtgebiet und macht zugleich auf die seit Juli 2025 geltenden Regelungen aufmerksam. Denn ein sicherer ÖPNV ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich alle Menschen in Berlin frei und sicher bewegen können.

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