Nr. 1319
Nach gefährlichen Körperverletzungen in der Nacht vom vergangenen Freitag auf Samstag in Moabit durchsuchten Einsatzkräfte der Polizei Berlin gestern Morgen sechs Wohnanschriften und ein Café. Die Durchsuchungen erfolgten auf richterlichen Beschluss in den Ortsteilen Charlottenburg, Moabit, Neukölln, Lankwitz, Schöneberg und Wedding. Die möglichen Tatverdächtigen konnten nicht angetroffen werden, dennoch wurden diverse Beweismittel sichergestellt, darunter mehrere Schreckschusswaffen und Messer. Die Ermittlungen dauern an.
Erstmeldung Nr. 1299 vom 03.10.2026: Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen – drei Männer mit Schnitt- und Stichverletzungen im Krankenhaus
In der vergangenen Nacht eskalierte ein Streit in Moabit. Nach bisherigen Erkenntnissen alarmierte ein Anwohner gegen 1:40 Uhr die Polizei zu einer in der Ottostraße gelegenen Parkanlage, nachdem er aus dem Fenster seiner Wohnung eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen beobachtet hatte. Wenig später habe der Zeuge zudem laute Schmerzensschreie wahrgenommen. Daraufhin begab er sich auf die Straße und stellte im Eingangsbereich des Parks drei verletzte Männer fest. Diese wiesen zum Teil erhebliche Schnitt- sowie Stichverletzungen auf. Nach Angaben des Zeugen flüchteten mehrere bislang unbekannte Männer vom Tatort. Ein 28-Jähriger erlitt oberflächliche Stichverletzungen im Bereich der Leiste. Ein 33-Jähriger wies mehrere Stichverletzungen an den Beinen sowie im Bauchbereich auf. Ein 26-Jähriger erlitt eine schwere Stichverletzung im Bauchbereich. Kräfte der 11. Einsatzhundertschaft sowie des Regionalabschnitts 27/28 übernahmen zunächst die medizinische Erstversorgung
der drei Verletzten. Hinzualarmierte Rettungskräfte brachten sie anschließend zur weiteren Behandlung in verschiedene Krankenhäuser. Zwei Verletzte mussten notoperiert werden und verbleiben zur stationären Behandlung im Krankenhaus. Eine Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Kenntnisstand für niemanden mehr. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und den bislang unbekannten Tätern hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West) übernommen.