Nr. 1015
Gestern Abend wurde in Pankow ein Heranwachsender nach einem Streit mit einer Schusswaffe bedroht, gefesselt und ausgeraubt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 18-Jährige gegen 22:30 Uhr die Wohnung eines ihm bekannten 17-Jährigen in einem Mehrfamilienhaus an der Florastraße betreten haben. Dort sollen zwei weitere unbekannte junge Männer dem Heranwachsenden ins Gesicht geschlagen sowie gegen Rücken und Beine getreten und ihn daraufhin gefesselt haben. Anschließend sei er von dem Trio mit einer Schusswaffe, Pfefferspray und einem Messer bedroht worden. Gleichsam sollen die Tatverdächtigen eine mittlere dreistellige Summe Bargeld gefordert haben, welche der 18-Jährige aushändigte. In einer günstigen Gelegenheit habe der Heranwachsende dann aus der Wohnung fliehen und die Polizei alarmieren können. Nach staatsanwaltschaftlicher Anordnung wurde die Wohnung von Einsatzkräften des Spezialeinsatzkommandos begangen und durchsucht. Die Tatverdächtigen konnten jedoch nicht mehr
angetroffen werden. Die weiteren Ermittlungen übernimmt ein Fachkommissariat der Kriminalpolizei der Direktion 1 (Nord).