Verdacht des bandenmäßigen Rauschgifthandels – Festnahmen und Durchsuchungen

  • veröffentlicht am 17.08.2019 16:08 Uhr
  • Polizeibericht

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Nr. 2002
Nach über zwei Jahre langen intensiven Ermittlungen eines Rauschgiftkommissariats beim Landeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft Berlin wurden gestern Abend gegen 21 Uhr mehrere Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. In den insgesamt neun Wohnungen in Kreuzberg, Marienfelde, Charlottenburg und Tegel, sowie drei Lokalen in Charlottenburg konnten die Ermittler neben diversen Mobiltelefonen und Speichermedien insgesamt ca. 40 Kilo Marihuana, 2 Kilo Haschisch, ca. 3000 Ecstasy-Tabletten, ca. 100 Gramm Kokain, mehrere zehntausend Euro und neun jeweils ein Kilo schwere Goldbarren beschlagnahmen. Die Durchsuchungen wurden in Unterstützung mit dutzenden Ermittlerinnen und Ermittlern des LKA 4, operativer Kräfte, Polizeibeamten von zwei Einsatzhundertschaften und teilweise unter Hinzuziehung eines Spezialeinsatzkommandos durchgeführt. Die Einsatzkräfte nahmen sechs Tatverdächtige fest. Fünf Männer im Alter zwischen 29 und 65 Jahren, sowie eine 57-jährige Frau sollen noch heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Richter zur Erwirkung eines Haftbefehls wegen bandenmäßigen Rauschgifthandels bzw. Handel mit Rauschgift in nicht geringer Menge vorgeführt werden.

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