Körperverletzung und Bedrohung mit fremdenfeindlichem Hintergrund

  • veröffentlicht am 02.02.2020 13:02 Uhr
  • Polizeibericht

Nr. 0303
Gestern Abend alarmierte eine Frau die Polizei nach Friedrichshain. Die 24-Jährige gab an, dass sie gegen 20.30 Uhr gemeinsam mit ihrem sechs Jahre alten Sohn zu Fuß in der Karl-Marx-Allee unterwegs war, als ein ihr unbekannter Mann auf sie zukam, ihr mit seinem Ellenbogen gegen den Oberarm stieß, sie herablassend anblickte und vor ihr ausspuckte. Dieser Mann soll danach seinen Weg fortsetzt haben. Die junge Frau telefonierte daraufhin mit ihren Lebensgefährten und alarmierte die Polizei während sie in sicherer Entfernung dem Unbekannten folgte. Der 27-jährige Lebenspartner erschien wenig später in der Straße und stellte den Tatverdächtigen zur Rede. Dieser soll daraufhin ein Messer aus seiner Jackentasche gezogen und dem 27-Jährigen entgegengehalten haben. Als ein unbekannt gebliebener Passant die Situation mit dem Handy gefilmt habe, soll er das Messer wieder eingesteckt haben. Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 51 nahmen den 57-jährigen Tatverdächtigen fest, fanden ein Messer in einer Tasche seiner Jacke und beschlagnahmten dies. Die 24-jährige Angegriffene klagte über Schmerzen am Oberarm. Eine medizinische Behandlung erfolgte nicht. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung in einem Polizeigewahrsam wurde der Festgenommene entlassen. Die weiteren Ermittlungen zu dem Fall hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin übernommen.

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