Im Rahmen von Ermittlungen gegen die organisierte Kriminalität wurden 17 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt – Mögliche Verbindungen zum Diebstahl der „Goldmünze“ aus dem Bode-Museum

  • veröffentlicht am 16.12.2020 13:12 Uhr
  • Polizeibericht

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Nr. 2856
Seit den frühen Morgenstunden durchsuchen Ermittlerinnen und Ermittler der Polizei Berlin im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin mehrere Privatwohnungen und Juweliergeschäfte in Berlin. Anlass sind Ermittlungen wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Hehlerei und der gewerbsmäßigen Geldfälschung.

Die acht Tatverdächtigen im Alter von 14 bis 51 Jahren unterschiedlicher Staatsangehörigkeit sind verdächtig, sich gestohlenes Gold beschafft zu haben, um dieses einzuschmelzen und daraus gefälschte Goldmünzen in Form von Anlagemünzen herzustellen. Sie sollen tatplangemäß die aus dem Gold hergestellten Münzen über die von den Tatverdächtigen oder deren Familienangehörigen betriebenen Juweliergeschäfte in Neukölln und Reinickendorf als echt in den Zahlungsverkehr gebracht haben. Einige der Falsifikate sind bereits in Umlauf gebracht worden.

Die Durchsuchungen führten zum Auffinden einer Vielzahl von Beweismitteln, unter anderem weitere mutmaßlich gefälschte Münzen, Fälscherwerkzeug sowie ein fünfstelliger Geldbetrag. Die Auswertung der Beweismittel dauert an. Es werden u. a. mögliche Verbindungen zum Diebstahl der „Goldmünze“ aus dem Bode-Museum am 27.03.2017 geprüft.

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