Polizeibericht

Hund auf Mann gehetzt – Zeugen gesucht

Nr. 0903
Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt sucht nach einer fremdenfeindlichen Beleidigung, Körperverletzung und Attacke mit einem Hund vom vergangenen Freitag nach Zeugen. Die zwei Tatverdächtigen und der Hund werden wie folgt beschrieben:

Tatverdächtiger mit Hund:

  • Deutscher
  • etwa 30 Jahre alt
  • 170 bis 180 cm groß, kompakte Statur
  • kurze, blonde Haare, trug einen Drei-Tage-Bart
  • rundliches Gesicht
  • hatte ein rotes bzw. helles T-Shirt eventuell mit Aufdruck sowie eine knielange, dunkle Hose an

2. Tatverdächtiger:

  • Deutscher
  • etwa 30 Jahre alt
  • 170 bis 180 cm groß, schlanke, sportliche Statur
  • kurze, braune Haare
  • war bekleidet mit einem weißen oder gelben T-Shirt mit Logo-Aufdruck

Hund:

  • Pitbull mit braunem Fell
  • 40 bis 50 cm groß, hatte einen sehr breiten Rücken
  • wurde geführt an fester Stoffleine (keine Flexi-Leine o.ä.)

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer hat die Tat beobachtet und/oder kann sachdienliche Angaben zu den Tatverdächtigen, zum Hund oder zum Tathergang machen?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt in 12101 Berlin-Tempelhof, Bayernring 44, zu den Bürodienstzeiten unter den Telefonnummer (030) 4664–953400 sowie (030) 4664-953410 und außerhalb der Bürodienstzeiten unter der Rufnummer (030) 4664-950130, per E-Mail oder auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Erstmeldung Nr. 0879 vom 21. April 2018: Fremdenfeindliche Beleidigung und Körperverletzung
In der vergangenen Nacht wurden eine Frau und ein Mann von Unbekannten in Rummelsburg fremdenfeindlich beleidigt und anschließend leicht verletzt. Gegen 22 Uhr befanden sich die 56- und der 36-Jährige vor einem Café in der Margaretenstraße, als sie durch zwei Männer plötzlich fremdenfeindlich beleidigt wurden. Zudem packte einer der Männer die Frau am Hals und stieß sie zu Boden. Die Unbekannten hatten einen Hund dabei und einer des Duos gab diesem dann den Befehl, den 36-Jährigen zu beißen, was er daraufhin auch tat und den Mann an einem Bein verletzte. Bei dem Hund soll es sich um einen Pitbull gehandelt haben. Als Passanten auf die Geschehnisse aufmerksam wurden und zur Hilfe eilten, flüchteten die Männer mit dem Hund in Richtung Wönnichstraße. Eine Absuche der näheren Umgebung durch die Polizei verlief ohne Erfolg. Die beiden Verletzten kamen zu ambulanten Behandlungen in ein Krankenhaus, das sie anschließend wieder verlassen konnten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Originalquelle: www.berlin.de