Polizeibericht

Haftbefehl nach versuchtem Totschlag

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Mitte/Neukölln
Nr. 2226
Am vergangenen Freitag erhielt ein Mann nach einem versuchten Totschlag einen Haftbefehl. Im Rahmen der Ermittlungen nach dem Angriff am 7. Oktober 2018 wurde das Geschehene als versuchter Totschlag eingestuft und die 1. Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Entgegen erster Informationen wurde der 39-Jährige nicht von zwei Männern angriffen, sondern offenbar nur von einem. Die Ermittlungen führten zu einem 23-Jährigen, der dem 39-Jährigen von hinten in den Rücken gesprungen sein soll. Nachdem der Attackierte zu Boden gegangen war, soll ihm der 23-Jährige mehrmals auf den Kopf getreten haben. Anschließend war der mutmaßliche Angreifer geflüchtet. Er wurde letzte Woche Donnerstag in seiner Wohnung in Neukölln vorläufig festgenommen und am Freitag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl.

Erstmeldung Nr. 2100 vom 7. Oktober 2018: Schwer verletzt nach gefährlicher Körperverletzung
In der vergangenen Nacht wurde ein Mann in Gesundbrunnen schwer verletzt. Zeugen gaben an, dass der 39-Jährige gegen 2.45 Uhr eine 22-jährige Passantin in der Pankstraße beleidigt und ihr an den Oberarm gegriffen haben soll. Plötzlich kamen zwei Männer hinzu und attackierten den 39-Jährigen. Dieser ging zu Boden und ein Tatverdächtiger trat gegen seinen Kopf. Anschließend flüchteten die Männer. Alarmierte Rettungssanitäter brachten den 39-Jährigen mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus, in dem er operiert werden musste. Lebensgefahr besteht derzeit nicht. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei der Direktion 3.

Originalquelle: www.berlin.de