Durchsuchungen und Haftbefehle wegen bandenmäßiger Urkundenfälschung

  • veröffentlicht am 15.06.2026 15:06 Uhr
  • Polizeibericht

Polizeimeldung vom 15.06.2026

berlinweit

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin
Nr. 0719
Heute früh vollstreckten rund 220 Kräfte des Landeskriminalamtes, darunter Spezialeinsatzkräfte sowie Einsatzhundertschaften der Polizei Berlin und Kräfte des Spezialeinsatzkommandos Brandenburg im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin mehrere Durchsuchungsbeschlüsse sowie fünf von der Staatsanwaltschaft erwirkte Haftbefehle. Hintergrund der gegen 6 Uhr begonnenen Maßnahmen waren intensive Ermittlungen gegen insgesamt zehn Beschuldigte im Alter zwischen 22 und 32 Jahren wegen des Verdachts der banden- und gewerbsmäßigen Urkundenfälschung im Zusammenhang mit gefälschten Sprachzertifikaten. Die Gruppe soll den illegalen Handel von Berlin aus bundesweit betrieben und über soziale Netzwerke beworben haben. Die Durchsuchungen erfolgten an 14 Wohnanschriften in Moabit, Neukölln, Friedrichsfelde, Kreuzberg, Gesundbrunnen, Waidmannslust, Wedding, Pankow, Marzahn, Haselhorst, Halensee und Charlottenburg. Die Einsatzkräfte stellten unter anderem diverse Zertifikate, Drucker, Laptops, Mobiltelefone und weitere Datengeräte sowie Bargeld in fünfstelliger Höhe sicher und beschlagnahmten alles.

Fünf Beschuldigte im Alter von 22 bis 29 Jahren werden heute im Anschluss an die Durchsuchungsmaßnahmen einer Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Tiergarten vorgeführt. Die weiteren Ermittlungen inklusive der Auswertung der Beweismittel dauern an.

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