Nr. 0864
Nach einem Brandanschlag in Charlottenburg-Nord am 26. März
2018 suchen die Ermittler nach Zeugen. An diesem Tag gegen 13
Uhr setzten unbekannte Täter die Daten- und Stromleitungen,
die sich unterhalb der Mörschbrücke befinden, in Brand.
Dadurch kam es zu stundenlangen Stromausfällen in
Charlottenburg. Der entstandene Schaden geht in die
Millionenhöhe.
Die Ermittler fragen:
- Wer hat in den Tagen und Nächten vor dem Brand Personen oder Fahrzeuge unterhalb der Brücke gesehen?
- Wem sind evtl. vorgetäuschte Bauarbeiten unterhalb der Brücke aufgefallen?
- Wer kann sonstige Hinweise zum Brandgeschehen vom 26. März 2018 geben?
Als Orientierungshilfe: Die Mörschbrücke befindet sich www.berlin.de/stadtplan/?l=52.53254,13.294605,M%C3%B6rschbr%C3%BCcke" title="hier">hier.
Hinweise bitte an den Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin am Bayernring 44 in Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664-952110 oder 952101 sowie jede andere Polizeidienststelle.
Erstmeldung Nr. 0680 vom 27. März 2018: Brandstiftung
– Polizeilicher Staatsschutz ermittelt
Gestern Mittag legten Unbekannte ein Feuer in
Charlottenburg-Nord. Den bisherigen Ermittlungen zufolge
setzten die Täter kurz vor 13 Uhr Versorgungsleitungen unter
der Mörschbrücke in Brand. Durch die Hitze wurden auch Teile
der Brücke sowie der Fahrbahn in Mitleidenschaft gezogen.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Durch das Feuer waren
die Brücke sowie Schifffahrtsstraßen für rund fünf Stunden
gesperrt. Über 400 Gewerbebetriebe und über 6.000 Haushalte
waren von der Versorgungsunterbrechung betroffen. Der
Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die
Ermittlungen übernommen und prüft unter anderem ein im
Internet veröffentlichtes Bekennerschreiben.