Auseinandersetzung zwischen Jugendgruppen

  • veröffentlicht am 08.08.2020 16:08 Uhr
  • Polizeibericht

Nr. 1859
Zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen Jugendlicher kam es gestern Abend in Rahnsdorf. Nach bisheriger Feststellung trafen die beiden Gruppen gegen 20 Uhr an einer Tramhaltestelle am Fürstenwalder Damm aufeinander und führten zunächst nur einen verbalen Streit. Im weiteren Verlauf sollen die Personen jedoch mit Fäusten, Ästen und Steinen aufeinander eingeschlagen haben. Eine 39-jährige Passantin, die an der Haltestelle wartete, versuchte noch die Auseinandersetzung zu verhindern, wurde dabei jedoch von einem geworfenen Stein im Gesicht getroffen und verletzt. Ein 18-Jähriger unternahm ebenfalls den Versuch der Schlichtung. Doch auch dieser wurde durch einen Gegenstand am Kopf verletzt. Erst als alarmierte Polizeikräfte zum Ort eilten, endete der Kampf und die Beteiligten flüchteten ins nahe Waldgebiet. Nachgeforderte Sanitäter brachten die beiden Verletzten zu ambulanten Behandlungen in Krankenhäuser. Mit Unterstützung weiterer Zeugen, konnten die Polizistinnen und Polizisten drei Tatverdächtige der Auseinandersetzung stellen und festnehmen. Dabei handelt es sich um zwei jugendliche Brüder im Alter von 15 und 17 Jahren und um einen Mann im Alter von 18 Jahren. Alle drei wurden von den Einsatzkräften in ein Polizeigewahrsam gebracht, in welchem sie erkennungsdienstlich behandelt wurden. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Brüder von ihrer Mutter abgeholt und der 18-Jährige auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen wegen Landfriedensbruch führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 6.

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